Geht Klimaschutz nur mit Atomkraft?

Fukushima – 10 Jahre nach der Katastrophe und noch keine Lösung!

Am 11. März 2011 kam es im japanischen Atomkraftwerk Fukushima Daiichi nach einem Tsunami zur Reaktorkatastrophe:
In drei Kernreaktoren kam es zur Kernschmelze, der größte anzunehmende Unfall – ein Super-GAU – trat ein. 20.000 Menschen verloren ihr Leben, 160.000 mussten ihre Heimat verlassen.Auch zehn Jahre danach ist die Situation vor Ort nicht unter Kontrolle, die Gefahr für Menschen und Umwelt nicht gebannt.
Ganz im Gegenteil: Im nächsten Jahr sind die Speicherkapazitäten für das radioaktiv kontaminierte Kühlwasser, das weiterhin anfällt, ausgeschöpft. Die Entsorgungsfrage ist ungeklärt, Pläne sehen vor, das Wasser ins Meer zu leiten.Wer Atomkraft im Zusammenhang mit Bemühungen um den Klimaschutz für einen Teil der Lösung hält, blendet die damit verbundenen Gefahren deshalb wissentlich aus:
– Atomkraft ist eine Hochrisikotechnologie, die anfällig für Unvorhergesehenes ist und dann zu unvorstellbaren Katastrophen führen kann.
– Auch im „Normalbetrieb“ fällt radioaktiv versuchter Abfall an, für den es bis heute keine Lösung für Entsorgung und Endlagerung gibt. Die zeitliche Perspektive für die Lagerung beträgt mehr als 10.000 Jahre, womit eine Garantie für eine sichere Lagerung gar nicht möglich ist.Den zehnten Jahrestag der Katastrophe von Fukushima nehmen wir zum Anlass, der Opfer zu gedenken und auf die Gefahren der Atomkraft aufmerksam zu machen.

Zusammen mit Sylvia Kotting-Uhl, MdB, Vorsitzende des Ausschusses für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit und Johannes Wagner, Kandidat für den Bundestag.

Infos und Anmeldung unter: https://us02web.zoom.us/meeting/register/tZIqc-qrqjsqHtcGOE1S-V46Tn2cbG2tJScl

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